
Optimismus ist Pflicht! - Friedrich Merz gibt hier einige Antworten zu Themen wie Überalterung, Rente, Überschuldung, überforderte Sozialsysteme, Risikogesellschaft, Dekadenzverhalten, fehlende Glaubwürdigkeit u. a.Er empfiehlt- die Rückbesinnung auf grundlegende Werte (Was ist uns wichtig?),- Klarheit der Führenden (Was müssen wir tun oder lassen?),- Einordnung nach der Mitbestimmung (An einem Strang ziehen, wenn Entscheidungen gefallen sind),- Bürokratieabbau (Wege erleichtern und transparenter machen),- Sozialprodukt erarbeiten bevor man es verteilen kann (Von nichts kommt nichts),- Stärkung der Familien und gleichzeitig aber auch einer Bildungselite, die sich im internationalen Geschehen bewähren kann (oben und unten verbinden, jeder hat eine wichtige Aufgabe),- Drosselung des Wachstumstempos um z. B. Firmen nachhaltig in ein Umfeld zu integrieren ,- Eigenverantwortung stärken,- Streitkultur entwickeln, die aber z. B. im TV nicht zum politischen Palaver entartet, sondern guten Rat und Werte zusammenfaßt und ersichtlich macht.Durchaus hörenswert, auch wenn einiges schon vor Jahren von ihm geschrieben wurde.Den Begriff Tauschwirtschaft finde ich aber eher positiv.
Merz bleibt der Beste - Das Buch ist einfach nur genial, Friedrich Merz zeigt wie wir die Probleme anpacken müssen und was wir erreichen können. Einfach nur genial!
Friedrich der Große - Nur wer sich ändert, wird bestehen - nur wer den Mut zur Veränderung hat, wird einmal Friedrich der Große genannt werden können. Kursbestimmung für unsere Zukunft abzugeben sind bleibende Markenzeichen von Friedrich Merz - egal, ob er gerade mal wieder aus einem politischen Amt gejagt wurde oder momentan fix wieder ein neues ergattert hat. Merz bleibt ein wacher Geist, wie seine neueste Darstellung von Zukunftsperspektiven zeigt - weiterentwickelt in einer Rede vor dem Aachener Karnevalsverein: Die dort gehaltene Rede und das somit erneut vorgestellte Reformmodell (eine Art Merz-Revolution) enthielt wieder wesentliche politische Anregungen, die unbedingt auch ernsthaft nach jeglicher Karnevalszeit geprüft werden sollten. Sie passen zwar nicht auf einen Bierdeckel (denn die Kern-Ideen stammen alle von der langatmigeren Monika Rieboldt im Internet-Magazin zyn!) - aber in leichter Variation sind sie doch dauerhaft brauchbar. Statt Mecklenburg-Vorpommern (samt der Insel Rügen) als Atomtest-Gelände an die Amerikaner zu verkaufen (Merz-Vorschlag), könnte man es besser an die Iraner vermieten, deren Staatsverschuldung nicht so hoch ist und die überhaupt auf lange Sicht solventer sind (wegen der großen Ölvorkommen). Oder man gibt es an Polen ab, dafür könnte man Berlin-Brandenburg, anders als der Merz-Plan es vorsieht, behalten. Die Übersiedlung von 3 Millionen deutscher Rentner (Merz-Vorstoß), die angesichts der niedrigen monatlichen Versorgung in Polen besser zurecht kämen, ist jedoch eine bleibend gute Idee. Die ergänzende Ausweisung deutscher Arbeitsloser nach Indien (Straßenkehrer) oder Afrika (Söldner) durch Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft passt bereits zu jener von einer breiten Mehrheit getragenen neokonservativen Richtung der großen Koalition. Aber was soll es bringen, von Frankreich das Elsass zu kaufen? Auch wenn Paris bald von einem Kalifen regiert wird und die dortigen Sachbeschädigungen Frankreich in eine Finanz-Klemme bringen, wäre das kein Grund, Elsass zu ersteigern. Tragfähig ist eher schon die Idee, vom Duce Berlusconi das touristisch attraktive Tirol zurückzuerwerben. Merz formuliert die Ziele, die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen! Ob eine Fusion mit England jedoch Sinn macht? Hüte dich vor den Ideen des Merz! Wir dürften dann alle nicht mehr rauchen! Auf jeden Fall sinnvoll aber wäre es, Angela Merkel schnellst möglich durch einen internen CDU-Putsch durch Friedrich Merz zu ersetzen. Dann hätten wir endlich wieder einen Friedrich den Großen, der jenem in Potsdam Beerdigten in Punkto Ruhm und Gewitztheit kein bisschen nachstehen würde. Das vorliegende Buch würde einen Rang erhalten wie einst die Luthersche Bibel-Übersetzung. Merz ist die überzeugende Reinkarnation des Hier stehe ich, ich kann nicht anders!
Bitte nur schreiben, wovon man Ahnung hat. - Als ausgebildeter Ökonom kann ich nur sagen: Herr Merz versteht vielleicht viel von Finanzen und Steuern, aber nichts vom Außenhandel. Leider schreibt er trotzdem darüber. Das ist überflüssig bis peinlich. Hier der Beleg:Es gibt im Buch ein Kapitel wo F. Merz zum Thema Exportweltmeister Stellung nimmt. Er behauptet darin, der Export-Erfolg Deutschlands wäre übertrieben. In Wahrheit verdanken wir die guten Statistiken erstens in großem Maße dem Euro-Dollar-Kurs, kurz gesagt dem starken Euro. Und zweitens würden in Deutschlands Exporten zunehmend mehr ausländische Vorleistungen stecken, was den eigentlich deutschen Beitrag schmälert.Zum ersten Einwand: (der Euro-Dollar-Kurs)Die Außenhandels-Statistik wird in Euro ausgewiesen. Sie kann daher in keinster Weise vom starken Euro profitieren. Im Gegenteil, da der starke Euro Waren aus Deutschland auf dem Weltmarkt relativ zu Produkten aus anderen Währungsräumen verteuert, müsste sogar mit sinkenden Exporten gerechnet werden. Dass die Ausfuhren dennoch so stark sind, spricht für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Produkte. Die Argumentation von Herrn Merz ist falsch und zeugt von wenig Sachverstand. (Würde die Statistik in Dollar ausgewiesen werden, dann hätte er Recht. Dann würden die Zahlen durch den Euro-Dollar-Kurs aufgebläht und übertrieben werden. Aber das ist nicht der Fall, also gilt das oben gesagte.)Zum zweiten Einwand: (ausländische Vorleistungen)Wenn man die Statistiken genau anschaut, sieht man, dass nicht nur die Exporte gestiegen sind, sondern auch der Export-Überschuss, also der Saldo von Ausfuhren und Einfuhren. Von 1999 bis 2004 sind die Exporte sogar stärker gestiegen als die Importe, der Exportüberschuss ist folglich überproportional gewachsen. Allein diese Tatsache belegt, dass die Behauptung im Buch Quatsch ist. Die Zahlen belegen ganz eindeutig, dass in deutschen Exporten nach wie vor ein hoher Anteil heimischer Wertschöpfung steckt. Den Rest des Buches hab ich nicht gelesen, und werde ich auch nicht lesen. Denn wenn ich in einem Kapitel schon merke, dass da jemand von Dingen schreibt, von denen er nichts versteht, dann habe ich wenig Zutrauen zum Rest des Buches.
Ein Mann wie ihn Deutschland braucht - Friedrich Merz gilt sehr zu recht als das beste was die Union augenblicklich zu bieten hat. Er ist nicht nur in Sachen Wirtschaft und Finanzen top, nein, Merz ist auch beliebt und bekannt. Bei ihm paaren sich Sachverstand und Bürgernähe. Merz, der 2002 in seinem Wahlkreis das beste CDU-Ergebnis in NRW holte, gilt vielen in der Partei (insbesonders der Vorsitzenden) als unbequem, als Querulant und als unbelehrbar. Doch genau das macht den Unterschied zwischen Politiker und Staatsmann aus. Jemand, der nicht locker lässt, jemand, der für seine Ideen kämpft, jemand, der Visionen und Bekenntnisse hat, jemand, der unverdrossen die Wahrheit sagt und mit den Mythen unseres Sozialstaats aufräumt.Das Buch ist das Bekenntniss einer Koryphäe - man muss das Buch gelesen haben, wenn man in der aktuellen Debatte um Kirchhof und die Flat-Tax mitreden will. Leute wie Merz haben den Bewusstseinswandel in Deutschland erst möglich gemacht. Ohne ihn wäre es wohl gar nicht zu einer ernsthaften Diskussion über die Einheitssteuer gekommen!Also: KAUFEN UND LESEN!!!